Die Geschichte des Teams

Gründungsjahre

Eintracht Frankfurt ist einer der großen Traditionsvereine im deutschen Fußball. Am 8. März des Jahres 1899 wurde der “Frankfurter Fußall-Club Victoria” gegründet, welcher der Vorgänger des Eintracht Frankfurt werden sollte. Der ebenfalls 1899 gegründete Verein “Frankfurter Fußball-Club Kickers” ist Teil des heutigen Vereins. Durch eine Fusion 1911 entstand der “Frankfurter Fußball-Club Kickers-Victoria”, welcher verkürzt auch “FFV” genannt wird. Sogleich im ersten Jahr wurde die Nordkreis-Meisterschaft geholt. Im April des Jahres 1920 erfolgte der nächste Zusammenschluss, diesmal mit der Frankfurter Turngemeinde. Es änderte sich der Vereinsname zu “Turn- und Sportgemeinde Eintracht Frankfurt von 1899”. Im Jahr 1927 kam es zu einer Spaltung des Vereins, woraufhin sich der Name zu “Eintracht Frankfurt e.V.” änderte und dieser blieb bis heute. Die Vereine schlossen sich 1968 jedoch wieder zusammen.

Die Vereinsfarben sind rot, schwarz und weiß und das Wappen zeigt den Frankfurter Adler, welcher auch auf dem Stadtwappen der Stadt Frankfurt dargestellt ist, in den Farben Rot und Weiß. Die Spieler tragen traditionell Trikots in den Farben schwarz-weiß oder schwarzrot, welche vom Vorgängerklub übernommen wurden. Zuerst fanden die Heimspiele im Bornheimer Riederwaldstadion statt. Dieses wurde durch Bombenangriffe während des Zweiten Weltkrieges fast vollkommen zerstört.

Aktuell finden die Heimspiele in der Commerzbank-Arena in Sachsenhausen-Süd statt. Seit dem Jahr 2011 befindet sich dort auch die Geschäftsstelle des Vereins.

Erste Erfolge

Nachdem die Nordkreis-Meisterschaft geholt wurde, konnte in den Jahren 1913 und 1914 der Erfolg aufrechtgehalten werden und das Team wurde jeweils süddeutscher Vizemeister. Obwohl die Eintracht in der Kreisliga Nordmain meistens unter den vorderen Plätzen war, konnte sie sich nicht für ein Finalspiel qualifizieren. Erst 1928 gelang der Einzug in die Süddeutsche Meisterschaft. 1932 wurde die Eintracht süddeutscher Meister und sogar deutscher Vizemeister.

Nach dem Zweiten Weltkrieg, 1946, erfolgt eine Neuformierung zur SG Eintracht. Die Mannschaft holt den Hessenpokal. Zwei Jahre später wurde eine Vertragsspielerabteilung ins Leben gerufen. Wenige Jahre datauf, 1954 wurde der Nationalspieler Alfred Pfaff von der Eintracht Frankfurt zur Weltmeisterschaft in die Schweiz gestellt. Der Weltmeistertitel ging schließlich an die Deutschen. Doch den größten Erfolg in der Vereinsgeschichte machten die Spieler beim 5:3 Sieg gegen die Kickers Offenbach im Jahre 1959, was Eintracht letzendlich den Titel des Deutschen Meisters einbrachte.

1960 erreichte Eintracht Frankfurt als erste deutsche Mannschaft das Finale des Europapokals der Landesmeister und durfte sich in Glasgow gegen Real Madrid behaupten, was leider gänzlich misslang und mit einer Niederkage von 3:7 endete. Doch trotz der Gegentreffer war es ein gutes Spiel, welches dann als bestes Europapokalfinale aller Zeiten gekürt wurde.

Bundesliga

Die Adler, was ein Spitzname des Teams ist, gehört zu den Gründungsmitgliedern der Bundesliga, welche 1963 gegründet wurde. Sie holt diverse Titel. Jürgen Grabowski und Bernd Hölzenbein nehmen bei der WM teil und Deutschland wird Weltmeister. Im selben Jahr und 1975 wird Eintracht DFB-Sieger. 1980 wurde sie UEFA-Pokalsieger.

In den 90ern blieben zunehmend die Erfolge aus, was schließlich den Abstieg aus der Bundesliga bedeutete. 1997/98 stieg Frankfurt als Zweitligameister wieder auf.

Nach vielen Auf- und Abstiegen ist Frankfurt gegenwärtig in der Bundesliga und hat Erfolge zu verzeichnen, wie z.B. der Einzug ins DFB-Finale gegen Borussia Dortmund.