Über die Bundesliga

Die Bundesliga ist die höchste Spielklasse im deutschen Fußball. Sie wurde 1962 nach Beschluss des Deutschen Fußballbundes (DfB) in Dortmund eingeführt. Die erste Saison war somit 1963/64. Eintracht Frankfurt spielt auch eine Rolle in der Geschichte der Bundesliga, war es doch ein Gründungsmitglied.

Modus und Ausrichtung

Das Meisterschaftsjahr unterteilt sich in eine Hin- und Rückrunde. In dieser treffen die 18 teilnehmenden Vereine zweimal aufeinander, einmal im eigenen Stadion und das andere Mal im Stadion des gegnerischen Teams. Welches Team wann spielt, ist in einem vor der Saison festgelegten Spielplan zu entnehmen. Die Spielzeit in der Bundesliga, welche aktuell 34 Spieltage beträgt, erstreckt sich von August bis Mai oder Juni. Wenn in dem Jahr auch eine EM oder WM stattfindet, verkürzt es die Spielzeit und sie endet bereits im April. Seit den achtziger Jahren gibt es eine Winterpause.

Die Mannschaft, die am Ende aller Spiele die meisten Punkte hat, bekommt den Titel des “Deutschen Fußballmeisters” verliehen. Die beiden letzten Mannschaften steigen in die 2. Bundesliga ab. Im Gegenzug ziehen die beiden besten Mannschaften der 2. Bundesliga direkt in die Bundesliga auf. Seit 2009 finden Relegationsspiele statt. Diese werden ausgetragen von der Mannschaft, die den drittletzten Platz in der Bundesliga innehat und der Mannschaft, die den drittbesten Platz in der 2. Bundesliga belegt. Es wird entschieden ob eine Mannschaft aufsteigt, absteigt oder in der derzeitigen Liga verbleibt.

Eine weitere Funktion der Bundesliga ist die Ermittlung der Teilnehmer in der Champions League und der UEFA Europa League. Dabei ist die UEFA-Fünfjahresbewertung ausschlaggebend.

Der Gewinner einer Partie erhält 3 Punkte, die Verlierer keinen, bei Unentschieden gibt es jeweils einen. Die Punkte werden addiert und in eine Rangliste eingetragen. Wenn es eine Punktgleichheit geben, entscheidet die Tordifferenz über die Reihenfolge der Platzierung.

Vereine und Champions

In der Bundesliga nehmen 18 Fußballmannschaften teil. Diese Zahl schwankte jedoch während der Bundesligageschichte, es waren einmal 16, 18 oder 20. Seit der Gründung nahmen insgesamt 55 Vereine an den Spielen der Bundesliga teil, RB Leipzig ist der jüngste Neuzugang. Die meisten Vereine kommen aus Großstädten, wobei die meisten in der aktuellen Saison aus Süddeutschland kommen (Bayern, Baden-Württemberg und Hessen). Es sind insgesamt sieben. Darauf folgen fünf aus Nordrhein-Westfalen, drei aus Norddeutschland und jeweils einer aus Berlin und einer aus Rheinland-Pfalz. Zurzeit haben sechs Bundesländer keine Mannschaft in der Bundesliga: Brandenburg, Saarland, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Schleswig-Holstein. Die letzten drei hatten noch nie eine Mannschaft in der Bundesliga.

Der Hamburger SV konnte sich als einziger Verein in allen 54 Spielzeiten konstant in der Liga halten. Ihm folgen Werder Bremen mit 53 Spielzeiten und Bayern München mit 52.

Viele Teams sind auf- und abgestiegen, doch so herausragend wie FC Bayern war keiner davon. Dieses Team ist der Rekordhalter der Bundesliga, mit 18 Pokalsiegen, 27 Meistertiteln und 3443 Punkten in der ewigen Tabelle der Fußballbundesliga. Die Vereine Nürnberg und Bielefeld sind Rekordauf- und Absteiger mit jeweils sieben Aufstiegen und jeweils sieben Abstiegen.

Die Mannschaft, die noch kein einziges Auswärtsspiel gewonnen hat, ist Tasmania Berlin. Der SpVgg Greuther Fürth konnte keinen Sieg im Heimspiel verbuchen.